Freitag, 24. August 2007

Rein ins Wochenende...Ab nach Cabalete

Wir (Tilo und Ich) melden uns fuer die naechsten vier Tage ab, da wir auf der kleinen Insel Cabalete, ca. 4 Stunden suedlich von Manila, eingeladen sind. Ein Teil der Insel gehoert der Familie Clemente, die wir durch Matts Freundin kennengelernt haben. Weitere Einzelheiten folgen dann in der naechsten Woche. So wir gehen jetzt rein ins Wochenende...Viele Gruesse!!!


Donnerstag, 23. August 2007

Kleiner Dank an Christoph „Hey Joe” Simon…

Nach fast 2 Monaten des intensiven Zusammenseins mit unserer kleinen deutschen Kommunity am anderen Ende der Welt ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass unsere Runde wieder schrumpft. Christoph ist heute leider den letzten Tag bei uns in Manila. Auf diesem Weg möchte ich mich noch mal bei Dir für die tolle Zeit bedanken...

Alles Gute in „Good Old Germany“ und lass den Kopf nicht hängen, wenn Du jetzt in die Hartz IV Falle fällst!

 

Montag, 20. August 2007

Badespass auf Panglao Isalnd - Bohol

Woche vom Mo, 13.08.07 bis So, 19.08.07

Vor ein paar Wochen wurden wir von unseren Professoren an der Uni gefragt, ob wir nicht Lust hätten mit Ihnen nach Bohol zu fliegen. Sie müssten dort eine Konferenz besuchen und könnten uns in Ihrer Freizeit die Insel zeigen. Grundsätzlich hatten wir nichts dagegen, aber zunächst mussten wir das mit unserer Arbeit abklären. Wie es der Zufall wollte, hatten wir glücklicherweise in dieser Woche frei, da bei unserer japanischen Firma Betriebsferien angeordnet waren. Also hatten wir uns kurzfristig entschieden nach Bohol zu fliegen. Begeleitet wurden wir von 3 Studenten aus Kassel (Maria, Korbinian und Felix).



Auch im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir richtige Glückskinder sind, denn über Manila ist ein tropischer Taifun hinweg gezogen von dessen Auswirkungen über 300000 Menschen betroffen waren. In ganz Manila ging nichts mehr. Die Straßen standen unter Wasser, die Schulen und Universitäten waren geschlossen und selbst in den Betrieben war es den Arbeitern freigestellt zur Arbeit zu gehen. Mittlerweile tobt sich der Sturm über Taiwan aus und hat Taipeh verwüstet.
Bohol ist wahrscheinlich eine der Hauptattraktionen im Süden der Philippinen. Auf der Insel gibt es Einiges zu endecken, wie zu Beispiel die zauberhaften Landformationen – Choclate Hills, fabelhafte Tauch- und Schnorchelreviere, die kleinsten Affen der Welt – Tarsiere, die älteste Kirche auf den Philippinen noch aus spanischer Kolonialzeit, viele kleine Inseln mit Traumstränden und natürlich Wild Life pur.
Montagmorgen trafen wir uns alle am Domestic Airport in Manila. Bei allen war die Urlaubsfreude zu spüren. Endlich raus aus Manila und wieder saubere Luft atmen. Der Flug mir Cebu-Pacific Airways dauerte nur ungefähr 1 Stunde und 10 Minuten. Die Flugzeit war für uns recht amüsant, da zwischenzeitlich immer wieder kleine Spiele von der Kabinen Crew gemacht wurden. Es gab Preise zu gewinnen und die Philippinos waren mit vollem Eifer dabei. Als wir in Tagbilaran landeten, erwartete uns ein ganz kleiner Inselflughafen. Lediglich eine kleine Eingangshalle und eine Rollbahn gab es auf dem Flugplatz, jedoch geeignet um mir einem Airbus zu landen. Mit einem Minibus wurden wir dann auf die Insel Panglao Island gebracht. Am Alona-Beach angekommen erwartete uns ein wunderschöner Strand mit grünblauem Wasser. Vor dem Badevergnügen mussten wir uns zunächst eine Unterkunft suchen und die Preise der verschiedenen Ressorts und Bungalow-Anlagen vergleichen. Entschieden hatten wir uns für das Bohol Divers Ressort direkt am Strand. Gleich nach dem Frühstück ging es mit Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet ins Meer. Die Riffkante mit Korallenbänken liegt lediglich 80 bis 100 Meter vom Strand entfernt und ist optimal zum Schnorcheln. Für Tilo waren es sogar die ersten Schnorchelerfahrungen im Meer, aber er meisterte die Entdeckungsreise ohne Probleme. Wir waren fasziniert von der schönen Unterwasserwelt und dem türkisfarbenen Wasser mit Badewannentemperatur. Nach den ersten Erkundungen im Meer hieß es dann erstmal relaxen am Strand, baden im Pool und Beachvolleyballspielen.



Dienstag hatten wir den ganzen Tag mit Schnorcheln und Baden verbracht und dabei konnte auch jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Maria lag den ganzen Tag faul in der Sonne und hat sich richtig schön den Po verbrannt, so dass sie kaum noch sitzen konnte. Korbinian hat sich als ehrgeiziger Muschelsammler entpuppt. Für ihn war das total spannend und abwechslungsreich. Allerdings hatten auch wir unseren Spass bei seiner Sammeltour, denn wir konnten immer wieder beobachten, wie er mit kleinen Einsiedlerkrebsen in den Muscheln zu kämpfen hatte. Tilo ist auch wieder seiner Leidenschaft, dem Schlafen, nachgegangen und ich tobte die meiste Zeit mit Felix und Dennis im Pool rum. Das war halt ein richtig schöner Strandtag.

 
Mittwoch haben sich Dennis und Felix einem Tauchlehrer angeschlossen und sind mit ihm auf Tauchtour gegangen. Tilo, Korb und Ich hatten uns ein Moped ausgeliehen und wollten ein paar Strände der Insel abgrasen. Schon gleich der erste Strand hatte sich gelohnt. Ganz weißer Sand und super klares Wasser. Zur gleichen Zeit kamen auch 2 Schweizer Mädels (Sonja und Severina) mit dem Moped angebraust und gesellten sich zu uns. Nach kurzem Kennenlernen sind wir alle ins Wasser gegangen und haben uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Den Mädels hat der Strand so gut gefallen, dass sie dort geblieben sind und wir sind mit dem Moped zunächst weiter auf die Hauptinsel gefahren. Korb, der bei mir als Sozius mitfuhr, war die ganze Zeit mit Winken und Grüßen beschäftigt, so dass er auch sichtlich Spass beim Fahren hatte. In Tagbilaran angekommen mussten wir feststellen, dass wir uns schon hammermäßig die Arme und das Gesicht verbrannt haben. Wat solls, zu diesem Zeitpunkt war es eh zu spät. Wir hatten uns kurz die Stadt angeschaut und haben dann in dem einzigen Mall Mittag gegessen. Für umgerechnet einen Euro hatte ich ein komplettes Menü bekommen. Reichlich gestärkt ging es dann wieder zurück auf die kleine Insel zum Momobeach. Dieser Strand war total abgelegen und auch ziemlich verlassen. Leider hatten wir nicht mehr genügend Zeit zum Baden, da wir unsere Mopeds wieder abgeben mussten und uns für Abend noch mit unseren Professoren verabredet hatten. Wir wollten eigentlich mit den Dozenten zu einer Fiesta, aber die war leider schon vorbei, weil alle bertunken waren. Also sind wir mit Taxi- Mopeds, jeweils zu Dritt auf 4 Mopeds, wieder zurück zum Alona Beach gefahren. Da die Strecke doch ziemlich weit war und die Dozenten trinken wollten hatten sie beschlossen am Strand zu schlafen. So saßen wir gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden am Wasser und hatten echt ne Menge Spass. Ich möchte nur nicht wissen wie sie am Morgen aussahen, da sie ab 9:00 Uhr die Psychologie Konferenz hatten.

Donnerstag
hatten wir wahrscheinlich alle das schönste Erlebnis von der ganzen Woche. Wir sind mit Felix und Dennis zum Tauchen gefahren und probierten selbst einen Tauchgang aus. Für Tilo und Korb war es der erste Tauchgang, aber mit der super Einweisung von unserem österreichischen Tauchlehrer sollte das kein Problem sein. Nach dem alle Gerätschaften am Körber befestigt waren, ging es auch schon mit einer Rückwertsrolle ins Wasser. Wir ließen uns zunächst auf ca. 3 Meter Wassertiefe nieder und probierten nun die beigebrachten Techniken unter Wasser aus. (Druckausgleich, Maske fluten und ausblaßen, Handzeichen usw.) Nach dem es bei allen super funktionierte ging es auch schon los und wir tauchten bei der Riffkante auf 12 Meter ab. Das Wasser war wieder fantastisch klar und die Unterwasserwelt atemberaubend schön. Wir konnten jede Menge Fische, wie z.B. Nemo, sehen und die Korallen entfalteten ebenfalls ihre wunderschöne Farbenpracht. Ich denke das war für uns alle ein unvergessliches Erlebnis. Nach dem Tauchgang ging es zurück an den Strand und dort wartet schon ein kleines Barbecue auf uns. Nach der Stärkung ging es wieder aufs Meer hinaus und wir schnorchelten noch eine ganze Weile über dem Riff.

 
Freitag war eine Tour zu den weltberühmten Choclate Hills angesetzt. Die Landformationen, die wie kleine Hüte aussehen, reihen sich hintereinander auf und sind echt ein einmaliges Naturwunder. Nach der Besichtigung und ein paar lustigen Fotos fuhren wir weiter zum Loboc River. Dort erwartete uns schon ein Hausboot mit Livemusik und einem tollen Buffet. Wir fuhren mit dem Hausboot auf einem türkisfarbenen Fluss mitten durch ein Tropengebiet. Nachdem sich alle den Bauch mit einheimischen Leckereien vollgeschlagen haben ging es weiter zur Tarsier-Besichtigung. Das sind wohl die kleinsten Affen der Welt mit großen Kulleraugen und bei denen die Füße wie die von E.T. aussehen. War ganz lustig die kleinen Zeitgenossen zu beobachten, aber als die Koreaner kamen ist uns allen die Lust vergangen. Über all steht groß geschrieben, dass nur ohne Blitzlicht fotografiert werden darf und man die Äffchen nicht anfassen darf. Gleich die erste Koreanerin missachtete alles Mit dem Minibus ging es dann weiter zu ältesten Kirche auf den Philippinen. Sie stammt noch aus spanischer Kolonialzeit und wurde im Jahr 1595 errichtet. Als letztes Highlight stand noch eine Abkühlung in einer Tropfsteinhöhle auf dem Programm. Sie liegt in der Stadt Dauis und ist lediglich durch einen kleinen Felseingang markiert. In der Höhle war es ziemlich dunkel und gestunken hatte es auch, aber trotzdem war es für uns ein einmaliges Erlebnis, was wir ziemlich genossen hatten.


Am Samstag hatten wir uns ein Katamaran gemietet und begaben uns auf eine Island-Hopping Tour. Es gab wieder schöne Riffe zu sehen, die super zum Schnorcheln waren und wir waren sogar auf einer einsamen Insel mit dem Namen Virgin Island. Das Spannende an der Insel war die wunderschöne Sandbank, die ungefähr 300 Meter ins Meer hinaus reichte. Felix benutzt einen deutschen Reiseführer von Jens Peters und in dem Reiseführer gibt es genau ein Foto mit dieser Insel plus Sandbank. Ist doch genial oder und wir waren auch da!!! Den Abend und natürlich auch die Woche ließen wir mit einem Buffet am Strand ausklingen. Es gab Spanferkel, Fisch und andere Leckereien.


Als Fazit kann ich festhalten, dass Bohol wirklich empfehlenswert ist, gerade durch die vielen gebotenen Möglichkeiten. Wir hatten echt eine Menge Spass, viel Erlebt und konnten unsere weiße Haut wieder etwas aufmöbeln.

Freitag, 3. August 2007

Werbespot für Nestle Icetea / Wieder erreichbar!!!


Letzte Woche hatte ich leider das Pech, dass mein Handy im Jeepney geklaut wurde. Eigentlich hab ich nicht mehr daran geglaubt, mein Handy wiederzusehen, aber es gibt doch noch ehrliche Menschen in Manila. Ein 16 jaehriges Maedel hatte das Handy gekauft und sich ueber ein paar Nachrichten auf dem Telefon gewundert. Sie setzte sich mit Tilo in Verbindung und ich nahm in Folge dessen sofort Kontakt zu ihr auf. Sie gab mir das Handy ohne eine Forderung zurueck, legte noch einen Brief bei und meinte nur, dass der Brief alles erklaeren wuerde. Den Brief scanne ich spaeter ein... Ich ziehe echt den Hut vor Ihr. Als Dankeschoen bekommt sie natuerlich die Haelfte des Kaufpreises zurueck und noch ein kleines Geschenk. An diesem Tag hatten wir noch ein weiteres schönes Erlebnis. Wir hatten das Glück und konnten bei einem Werbespot für Nestle Icetea mitspielen. Für den Spot wurde eine riesige Leinwand und Kulisse in der Nähe der Bay aufgebaut. Die Kulisse sollte einen Markt in Marokko widerspiegeln und Tilo, Tina und Ich spielten dabei die Touristen in glühender Hitze.



 
Zunächst sollten wir auf einen alten Bus zugehen und wild fotografieren und uns von den Händlern anquatschen lassen. Nach dieser Rolle mussten wir uns alle andere Klamotten anziehen und in den Bus setzen. Der Bus hatte eine Reifenpanne und wir sollten einfach nur schwitzen. Bei den Mittagstemperaturen in Manila war es für nicht so schwer diese Rolle zu spielen. Das Schauspiel setzte sich dann noch den ganzen Tag fort und ich war ehrlich gesagt froh, dass ich eher abhauen konnte, um mein Handy wieder zu bekommen. Tilo und Tina blieben noch bis nach Mitternacht am Set, da der Produzent nur einen Drehtag für diesen Spot eingeplant hatte. Im September soll der Werbespot im philippinischen Fernsehen laufen. Bin mal gespannt ob wir zu erkennen sind oder man nur ab und zu ein Bein von uns sehen kann.

Dienstag, 31. Juli 2007

Angriff einer Riessenspinne...

Heute stand eine kleine Praesentation ueber „Human Being“ in meinem Kurs auf der Tagesordnung. Meine Gruppe befasste sich mit der Entstehung des Menschen im afrikanischen Raum. Hierzu gibt es viele verschiedene Enstehungsgeschichten und Ueberlieferungen. Um die Unterschiede den Kurs anschaulich naeher zu bringen, entschlossen wir uns neben den Vortrag die Handlungen in einem Schauspiel darzustellen. Die erste Geschichte drehte sich um den grossen Gott Bumba, den ich auf Grund meiner Groesse natuerlich klasse spielen konnte. Für diese Rolle sollte natürlich ein passendes Kostüm nicht fehlen. Aus diesem Grund ging ich in das Büro, wo Tina und Stefan arbeiten, um mir den Fenstervorhang als Gewandt umzuhängen. Korbinian, der sich ebenfalls im Büro aufhielt, hatte mir beim Anziehen geholfen. Als alles soweit fertig war und ich in den Kurs zurück wollte, bemerkte ich plötzlich ein riesiges Vieh auf meiner Schulter. Ich konnte aus meinem Augenwinkel zunächst nicht erkennen, was für ein Tier es war, aber nach kurzem Schütteln fiel es auch schon auf die Erde. Nun zu den Phasen meines Erlebnisses: Schock, Schrei, Weglaufen…Auf dem Boden krabbelte einen riesige Spinne mit einem Durchmesser von ungefähr 12 cm und einem dicken Bauch. Einfach ekelhaft. Die Spinne hatte sich natürlich auch erschrocken und ist in das Nachbarbüro gegrabbelt. Dort saßen Felix und Maria. Auch hier gab es annähernd die gleiche Reaktion, nur dass die Beiden nicht weggelaufen sind, sonder schreiend auf dem Stuhl standen. Die Schreie waren wohl bis ins Erdgeschoss zu hören, besonders die Schreie von Maria, so dass der Wachmann sofort nach oben kam. Er machte kurzen Prozess mit der Spinne und beförderte sie mit einem präzisen Besenschlag in die ewigen „Spinnen-Jagdgründe“. An Kakerlaken und andere komische Tiere auf den Philippinen habe ich mich mittlerweile gewöhnt, aber solche Tiere sind echt nichts für schwache Nerven.


 

Samstag, 28. Juli 2007

Wildwasserfahrt auf dem Pagsanjan River...

Samstag und Sonntag beschlossen wir mit unserer kleinen deutsch-philippinischen Kommunity fuer 2 Tage nach Pagsanjan zu fahren. Pagsanjan liegt 3,5 h suedlich von Manila und ist super mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Gegen Mittag kamen wir in Pagsanjan an. Kay, eine Professorin von uns, stammt urspruenglich aus dieser Gegend und so goennten wir uns zunaechst ein ausgiebiges Mittagessen bei Ihrer Cousine. Es gab Garnelen, Flusskrebs und Schweinebauch. Bis auf die Flusskrebse hat auch alles sehr lecker geschmeckt. Nach dem Essen wurden wir mit Tricycles zu unserer Unterkunft direkt am Fluss gefahren. Nun hiess es aufteilen und die Kajaks besetzen. Tilo und ich sassen in einem Boot und zusaetzlich 2 Guides, die uns Flussaufwaerts zu den Wasserfaellen bringen sollten. Die Fahrt bis ans obere Ende des Flusse dauerte ca. 2 Stunden. Die Guiedes waren dabei echt nicht zu beneiden, denn der Koerper wird dabei auf das Haerteste beansprucht. Unterwegs setzte dann auch noch ein heftiger Monsunregen ein der das Ganze noch erschwerte. Die Fahrer sind des Oefteren bei den Stromschnellen abgerutscht, da sie die Boote ueber Steine und Felsen ziehen mussten. Halb erfroren angkommen gab es wiedermal einen gewaltigen Wasserfall zu begutachten. Leider waren wir nicht die einzigen Besucher, da die Flussfahrt und die Besichtigung der Wasserfaelle bei den Koreanern sehr beliebt ist. Nach dem alle Ihre Bilder geschossen hatten und Christoph und Tilo eine Dusche unter dem Wasserfall genommen hatten ging der Gaudi eigentlich erst so richtig los. Flussabwaerts war nur noch das fahrerische Koennen der beiden Guides gefragt und die Sonne kam auch wieder zum Vorschein. Der Fluss fliesst direkt durch eine riessige Schlucht mit dichtbewachsenen Felswaenden und jede Menge kleinerer Wasserfaelle. Unterwegs bekamen wir sogar eine Kobra und ein paar Echsen zu Gesicht. Die Badesession fiel fuer mich danach allerdings ins Wasser. Lediglich Christoph goennte sich ein Flussbad, aber er hatte auch nicht die Kobra gesehen.


Am naechsten Tag fuhren wir mit dem Jeepney weiter nach Los Banos, um einen weiteren Standort der University of the Philippines zu besuchen. Auf dem Weg dorthin wurde Tilos Geldbeutel geklaut und wir vermuten, dass es ebenfalls im Jeepney passiert ist. Nach der Besichtigung ging es mit dem Bus wieder Richtung Manila. Weit gekommen sind wir allerdings nicht, da unser Bus eine Panne hatte. Zum Glueck stoppte der Bus direkt bei einem Checkpoint der philippinischen Armee, sonst haetten wir bei voelliger Dunkelheit mitten in der Pampa auf den naechsten Bus warten muessen. Nach einer Weile kam dann auch schon der naechste Bus der uns Richtung Manila mitnahm.


Montag, 23. Juli 2007

1. Arbeitstag bei Global Link

Etwas aufgeregt war ich schon, da ich nicht wusste, ob ich die ganzen Arbeitsabläufe auf Englisch verstehen würde, aber es lief letztendlich ganz gut.
Als erstes erhielt ich eine Einweisung über eine Powerpoint Präsentation. Dabei erfuhr ich zunächst alles über die Firma und deren Organisationsstruktur sowie meine spätere Tätigkeit. Die Firma, mit Hauptsitz in Tokio, ist eine Art Verkaufsunternehmen für Taschen, Koffer und Accessoires von verschiedenen Anbietern wie Bree, Samosonite und Porsche-Design. Meine Aufgabe ist es, Kontakte zu deutschen Firmen zu halten bzw, herzustellen und neue Aufträge abzuwickeln. Dabei geht es um größere Abnahmemengen und da kein Angestellter der Firma der deutschen Sprache mächtig ist muss ich eben die Verkaufsangelegenheiten per Telefon und Mail auf Deutsch abwickeln.
Nach der Einweisung musste ich mich zunächst den zwei Präsidenten und den Angestellten vorstellen. Dazu hielt ich eine kurze Ansprache auf Englisch und danach stellten sich die Mitarbeiter alle einzeln vor. War zwar eine komische Situation, da ich dann auch zu jeden Mitarbeiter persönlich an den Arbeitsplatz musste, aber das ist eben die japanische Mentalität. Ein paar Eigenheiten gibt es auch in der Firma. Wenn ich zum Beispiel eine Frage oder dergleichen habe, muss ich den Mitarbeiter zunächst per Skype anschreiben, ob er Zeit hat und dann kann ich zu ihm gehen. Oder sobald ich mit meiner Arbeit fertig bin, muss ich mich bei jedem verabschieden und bei den 2 japanischen Präsidenten den Spruch „Osakini Schitsurei Schimas“ aufsagen. Ist auf alle Fälle lustig und das Arbeitsklima ist auch sehr angenehm.