Freitag, 8. Juni 2007

Besuch der University of the Philippines

Tilo und Ich sind zu dem Entschluss gekommen, nach einer Ausweich-Uni zu schauen. Schliesslich brauchen wir demnaechst unsere Visaverlaengerung, aber die Ateneo kommt ja nicht zu Potte. Ausserdem gefallen uns die angebotenen Kurse an der Ateneo nicht. Die meisten Kurse die es urspruenglich gab, werden nicht mehr angeboten, so dass wir eben Kurse nehmen muessten, die uns nicht sonderlich gefallen. Aus diesem Grund hatten wir uns auf den Weg zur University of the Philippines gemacht und wollten uns zunaechst ueber das Kursangebot informieren. Dabei ist uns sofort das Department of Public Administration ins Auge gefallen, da es annaehernd der gleiche Studiengang wie bei unserer FH ist. Also gingen wir zum Department und sprachen bei der Dekanin vor. Wir erlaeuterten ihr unser Anliegen und berichteten ihr auch von den Problemen und Schwierigkeiten an der Ateneo. Da die beiden Unis im direkten Konkurrenzkampf zueinander stehen, war sie natuerlich sofort auf unserer Seite. Auch weil wir Deutsche sind und ihre Tochter ebenfalls in Deutschland arbeitet. Sie gab uns also eine Kursliste und wir sollten uns vier Kurs aussuchen, die wir gerne belegen moechten. Die Kursliste war nahezu gleich mit uunseren Kursen. Auch hier gibt es beispielsweise das allgemeine Verwaltungsrecht, Haushalts- und Rechnungswesen sowie Organisation und Fuehrung. Sogar meine ehemalige Vertiefungsrichtung Projektmanagement wird hier angeboten. Jedenfalls suchten wir uns vier Kurse aus und sie schickte uns sofort zur Einschreibung. Dort erzaehlten sie uns was wir alles benoetigen und wenn es gut laeuft, koennen wir uns am Dienstag an der Uni einschreiben. Der Ateneo haben wir erst mal nichts von unserem Vorhaben erzaehlt. Aber ein schlechtes Gewissen plagt uns dennoch, denn gerade die Leute aus dem Buero of International Programms und auch andere Dozenten haben sich wirklich prima um uns gekuemmert. Und wenn wir jetzt einen Rueckzieher machen und dann auch noch zur direkten Konkurrenz wechseln, werden sie bestimmt erst mal enttaeuscht und vielleicht auch sauer sein.

We will see…

Am Abend waren wir mit Tina, Stefan, Christoph und ein paar Dozentinnen von der Univerity of the Philippines in einer coolen Musikbar und haben uns von einheimischen aber auch auslaendischen Klaengen berieseln lassen.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Hip Hop Dance Festival und Besuch der Ausstellung „Deutschlandbilder“ im Goethe Institut

 
Der Mittwoch gestaltete sich zunaechst relativ langweilig. Wir erledigten wieder mal Papierkram an der Uni, was fuer uns schon zur altaeglichen Arbeit gehoert. Dafuer gab es aber am Abend ein super Highlight. In dem Culture Center of the Philippines fand ein Hip Hop Festival statt, welches von der franzoesischen Botschaft organisiert wurde. Die Karten fuer dieses Event hatte uns Earl, ein Mitarbeiter der Alliance Francaise und Kumpel von Eric, besorgt. Unsere Erwartungen waren anfaenglich nicht all zu gross, da Breakedance nicht gerade unseren Musikgeschmack trifft. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Es war wirklich faszinierend, der Gruppe „Pockemon Crew“ bei ihren rhythmischen und akrobatischen Bewegungen zuzuschauen. Einfach genial diese Koerperbeherrschung.

Das ganze Event dauerte ca. 2 Stunden und im Anschluss daran sind wir mit Tina und Stefan zu Erics Villa gefahren, um dort den Abend gemuetlich ausklingen zu lassen.

Am Donnerstag hatten wir frueh zunaechst einen Termin bei der Deutschen Botschaft. Die Uni hatte uns dorthin geschickt, um eine Beglaubigung fuer unsere Dokumente zu erhalten. Leider ohne Erfolg! Herr Tschan, ein Mitarbeiter der Botschaft, erklarte uns, dass fuer die Deutsche Botschaft als deutsche Vertretung im Ausland kein Zweifel an der Echtheit unserer Dokumente besteht. Wir muessen jedoch die philippinischen Einrichtungen ueber die Echtheit unserer Dokumente ueberzeugen. Und dieser Weg geht eben nur ueber die Philippinische Botschaft in Deutschland. Sie wuerde sich dann bei unserer FH informieren und erst danach unsere Dokumente versiegeln. Cèst la Vie!!!
Abends waren wir dann im Goethe Institut und haben uns die Ausstellung „Deutschlandbilder“ angeschaut. Fuer diese Ausstellung haben 8 Fotografen aus Deutschland ihre Bilder zur Verfuegung gestellt. Der Kern dieser Ausstellung lag bei der Darstellung alltaeglicher Bilder Deutschlands und vor allem des Ostens und der Ostalgie. Die Ausstellung war sehr facettenreich, interessant und aufschlussreich zugleich. Besonders die philippinischen Besucher konnten sich ein gutes Bild ueber den Osten verschaffen. Zur Ausstellung gab es natuerlich ein leckeres Buffet und freie Getraenke. Fuer uns hatte die Ausstellung auch noch einen positiven Nebeneffekt. Wir konnten viele neue Kontakte zu Deutschen aus den verschiedensten Bereichen knuepfen, wie zum Beispiel zu einem deutschen Prof. mit Frau, die beide an der University of the Philippines lehren, philippinische Dozenten aber auch weitere Praktikanten aus Botschaft, Stiftung usw.


Auch die Kuehlinger war bei der Ausstellung vertreten...Hier das Beweisfoto mit Lars O.


Dienstag, 5. Juni 2007

Buerokratie verfolgt uns bis auf die Philippinen…

Auch hier in Manila plagen uns Antragsschlachten und Genehmigungsverfahren fuer die Zulassung zum Studium. Unser Antrag auf Zulassung zum Studium laeuft nun schon ueber ein Jahr und immer wieder tauchen neue Probleme auf.

Es fehlen uns lediglich 2 Dokumente zur ersehnten Zulassung an der Ateneo de Manila University, aber Buerokratieblockaden werfen uns immer wieder zurueck. Hinzu kommt die nicht all zu grosse Unterstuetzung unseres Akademischen Auslandsamtes, denn es ist beispielsweise nicht moeglich eine uebersetzte Version von unseren gesamten Noten zu erhalten. (Transcript of Records)

Begruendung: Es handelt sich bei der Ateneo de Manila University nicht um eine Partnerhochschule und deshalb muessen wir uns selber darum kuemmern. Eigentlich schade, denn bei der Uni handelt es sich mit um eine der besten Privat-Uni’s auf den Philippinen und etwas mehr Engagement seitens des Akademischen Auslandsamtes wuerden den vielleicht zukuenftigen internationalen Hochschulbeziehungen nicht schaden. Aus diesen Gruenden sind wir gezwungen, uns selber ein Transcript of Records zu basteln und dieses bei der Deutschen Botschaft amtlich versiegeln zu lassen. Auch um die Uebersetzung unserer gesamten Kurse muessen wir uns selber kuemmern. Aber das ist eben sehr muehselig, denn wer kennt schon die Uebersetzung von Verwaltungslehre, Bau- und Umweltrecht, Sozialhilferecht, Semesteruebergreifendes Projekt usw. aus dem „ff“?!?

Mittlerweile haben wir es aber auch geschafft…mal sehen was die Botschaft dazu meint.

P.S. An dieser Stelle vielen Dank an Thomas Bors, Frau Raabe und Herrn Stember fuer die schnelle Zusendung der anderen Dokumente. Da erkennt man eben den Heimvorteil J

Am Abend hatte uns ein Hotelmanager aus der Schweiz auf ein Bierchen eingeladen. Er wollte sich bei mir bedanken, da ich ihm vor ein paar Tagen aus der Patsche geholfen hatte. Ich saß in einem Internetcafe als er mich total durcheinander um Hilfe bat. Er kam wohl aus Cambodia und hatte dort seinen letzten Job als Hotelmanager gekuendigt. Allerdings hatte er sein letztes Gehalt nicht erhalten und stand nun ohne einen Peso in Manila da. Nicht mal zum telefonieren reichte sein Geld. Deshalb gab ich ihm mein Handy, damit er nach Japan (ohne Erfolg) und Cambodia telefonieren konnte. Nach langem hin und her sollte er wohl seine ausstehenden Forderungen (6000 Dollar) erhalten. Heute war es soweit und er bekam seinen letzten Lohn. Aufgrund meiner Hilfsbereitschaft lud er uns ein und steckte mir noch zusaetzlich 500 Peso fuer meine Unkosten zu.

Aber ein komischer Kauz war das schon. Zumindest hatte er eine absolut unhoefliche Art gegenueber Auslaendern an sich und spielte sich auf wie der Koenig auf den Philippinen. Vielleicht hatten sie ihn auch aus diesen Gruenden zappeln lassen. Wer weiß…

Jump - Sektfruehstueck

Am 12.06.2007 spielt unser Team am Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz um das Jump - Sektfruehstueck des MDR-Radiosenders. Die Mitglieder, bestehend aus Studenten des 6. bis 8. Semesters sowie Mitarbeitern der Hochschule Harz muessen an diesem Tag die Sekt-oder-Seltersfrage beantworten. Auf die Idee, an dem Jump-Quiz teilzunehmen, kamen Anke Kubica und Benjamin Schubert waehrend Ihrer Praktikumszeit bei der Stadt Halle. Gesagt, getan, und so rief das JUMP-Team schon wenige Tage später bei den Beiden an. Wird die Frage richtig beantwortet, so winkt die Chance, sich im Freitagsfinale am 15.06.2007 beim Voting gegen die anderen 3 Teams der Woche durchzusetzen. Danach wuerde JUMP-Radio eine 4-stuendige Live-Party mit Rotkaeppchen-Sekt und JUMP am 22. Juni 2007 an der Hochschule Harz organisieren. Die JUMP-Moderatoren Matthias Karpe und Chris Derer packen dann das Radiopult in den Uebertragungswagen, organisieren Sekt, Glaeser und lecker Essen und senden live aus unserer Hochschule! „Natürlich soll das JUMP-Sektfruehstueck nach Halberstadt an die Hochschule kommen", dafür ruehren die Organisatoren und alle anderen Studenten kraeftig die Werbetrommel. Am 12.06.2007 in der Zeit zwischen 10.00 - 14.00 Uhr werden abwechselnd Anke Kubica, Eva-Christin Krüger, Benjamin Schubert, Sebastian Ziervogel sowie Thomas Bors in den Songpausen live von den Radiomoderatoren interviewt, erzählen vom Studieren und Leben an der Hochschule Harz. Danach wird gegen 12.15 Uhr die Sekt-oder-Seltersfrage gestellt, die das gesamte Team innerhalb von ca. 30 Minuten loesen muss. Vielleicht klappt auch eine Live-Schaltung nach Manila und wir koennen ein paar kurze Gruesse loswerden… Also fleißig die Daumen druecken und am 12. Juni Radio hoeren sowie am 15. Juni fleißig für unser Team der Hochschule Harz per TED auf www.jumpradio.de abstimmen oder einfach anrufen (die Tel.-Nr. gibt es ab dem 15.06.20


Montag, 4. Juni 2007

Schuhekaufen ist eine Qual fuer mich!!!

Dies meine ich sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Fuer mich als kleiner „Schuhfetischist“ ist es hier in Manila wie im Paradies. Hier kann ich geile Schuhe zu relativ guenstigen Preisen bekommen. Wo wir nur hinschauen gibt es Schuhe, Schuhe und nochmals Schuhe. Die Sache hat nur einen kleinen Haken...meine Schuhgroesse als unschoener Nebeneffekt. Eigentlich benoetige ich die Schuhgroesse 14 (entspricht in Deutschland wohl der 47), aber die meisten Schuhe enden hier bei Groesse 12. Damit ich mir nicht, wie die Stiefschwestern bei Schneewittchen, meine Fusszaehen abschneiden muss, heisst es fuer mich suchen bzw. suchen lassen. Letzteres ist auch durchaus ernst gemeint, denn in den Geschaeften ist der Kunde wahrhaft der Koenig. Wenn wir ein Geschaeft betreten werden wir mit Hoeflichkeiten uebersaet und wenn wir etwas brauchen was nicht im Regal liegt, flitzen sie sofort los wie die Ameisen.

So auch bei meinen Schuhen...

Im Regal war ueberall nur die Grosse 12 anzufinden, aber ein Mitarbeiter hatte dummerweise die Aussage getroffen, dass sie auch die Schuhgroesse 14 haetten. Dementsprechend hatte ich ihn in die Spur gesetzt und er meinte nur: Yes Sir, no problem! Und schon rannte er los.

Nach einer Weile brachte er mir dann auch tatsaechlich Flip-Flops in Grosse 14. Super dachte ich, dann versuche ich es doch gleich nochmal bei Turnschuhen. Auch hier das gleiche Ergebnis.Somit stand fuer mich fest, dass Schuhekaufen in Manila fuer zu grossgewachsene Europaeer kein Problem ist. Jedoch bleibt die Qual der riesigen Auswahl...

Samstag, 2. Juni 2007

Samstag wollten wir uns den Hafen und die Bay Manilas anschauen. Geplant war die ganze Tour eigentlich zu Fuss, aber meistens kommt es dann doch anders als man denkt. Nur wenige Meter vor der Bay hatte uns ein Kutscher angesprochen und meinte, dass er uns den Hafen, die Bay, Cina-Town und den Praesidentenpalast fuer nur 20 Peso zeigen koennte. Der Preis kam mir etwas gering vor und deshalb fragte ich lieber noch einmal nach. Aber es blieb dabei...20 Peso!

Los ging es also in einer Kutsche und Rambo, so der Name des alten Gauls. Vorbei an der pompoesen US-Botschaft direkt an der Bay ging es zunaechst Richtung Hafen und China- Town. Der Hafen selbst hat uns allerdings nicht besonders beeindruckt, denn im Gegensatz zum Hamburger Hafen war hier tode Hose. China-Town hat uns da schon eher gefallen. Dort gab es einen besonderen Kontrast zwischen schaebigen Papp- und Wellblechhuetten, uralten Haeusern und den typischen chinesischen Bauten.


 
Winzige Laeden, Restaurants und Teehaeuser saeumten die vielen Seitenstrassen. Die Kutschfahrt verlief dann weiter zum Praesidentenpalast bis zum Rizal-Park. Am Rizal-Park angekommen kam dann das boese Erwachen. Wir wollten den Kutscher bezahlen und hatten uns auch schon ein gutes Trinkgeld fuer ihn ueberlegt, als er ploetzlich 2000 Peso von uns wollte. Uns sind fast die Augen rausgefallen. Ausserdem hatten wir gar nicht so viel Geld dabei. Nach langen Diskussionen und einem Abstecher beim Bankautomaten konnten wir uns schliesslich noch auf 1500 Peso einigen, obwohl wir genau wussten, dass der Typ uns ueber den Tisch zieht. So viel Kohle verdienen die meisten Philipinos nicht mal an einem Tag. Aber diese Erfahrungen gehoeren eben auch dazu...

Trotz der Unannehmlichkeiten setzten wir unsere Besichtigung zu Fuss fort. Der Rizal-Park kam uns wie die gruene Lunge Manilas vor. Gruene Wiesen, Wasseranlagen, ein Chinesischer Garten und ein Japanischer Garten sind im Park anzufinden. Zentral im Park befindet sich das von Soldaten bewachte Rizal-Monument. Weiter ging unsere Route enlang des Sunset Boulevards vorbei an der schwerbewachten US-Botschaft bis zum Yachtclub am Fort Bonifacio. Der breite Fussweg am Meer gelegen waere eigentlich optimal zum Schlendern, wenn nicht ueberall der Gestank die Sinne vernebeln wuerde. Das Meer gleicht der reinsten Muellhalde.
Am Fort Bonifacio angekommen hatten wir uns dann ein nettes Restaurant mit Terasse gesucht. Von dort aus hatten wir einen wunderschoenen Blick zum Sonnenuntergang. Abgerundet wurde die Sightseeing Tour mit einem Eimer San Miguel und einem leckeren Essen unter freien Himmel.
Abends waren wir dann bei Christoph, dem Praktikanten aus dem Goethe-Institut, und seinem Vermieter Eric eingeladen. Christoph hatte uns schon vorgewarnt und gemeint, dass es sich bei der Unterkunft nicht unbedingt um eine typische Studentenbude handelt. Dort angekommen kamen wir jedoch aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Uns erwarte eine Megahuette mit Palastcharakter. (Am Rande: Die Huette gehoerte frueher dem Sohn des Exdiktators Marcos) Im Inneren ist alles voll luxerioes eingerichtet, drei Hausmaedchen kuemmern sich um das Wohlbefinden von Eric und im Garten befindet sich ein wunderschoener Pool mit angrenzenden Palmen. Total schoen!!!
Am Pool hatten wir dann auch den ganzen Abend bis in die fruehen Morgenstunden verbracht. Die ganze Zeit ueber wurden wir mit Getraenken und Obst am Pool verwoehnt. Auch zwei weitere Deutsche, Stefan und Tina, hatten wir an diesem Abend kennen gelernt. Zur Abwechslung und Abkuehlung wurde die Runde immer wieder in den Pool verlegt. So laesst es sich auf alle Faelle leben...


Dienstag, 29. Mai 2007

Krank, Besuch im Goethe-Institut, Plan einer Vietnamreise

Mittwoch fuehlte ich mich total niedergeschlagen. Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen haben mich den ganzen Tag begleitet. Hinzu kommt noch meine Narbe am Bein die sich entzuendet hat, aufgeht und eitert. Wir versuchen zunaechst die Wunde mit Desinfektionsspray zu reinigen und warten erstmal ab was passiert.

Nach dem Mittag haben wir das Goethe-Institut in Manila besucht. Wir wurden sofort herzlich vom Direktor empfangen und er erzaehlte uns alles ueber die laufenden Projekte am Institut und das meistens Frauen zum Deutschunterricht kommen, da sie einen deutschen Mann kennengelernt haben. Naechste Woche findet am Institut eine Austellung ueber “Bilder der DDR” statt. Diese werden wir uns mit Sicherheit anschauen. Schliesslich sind wir Kinder des Ostens!!! Da das Gespraech mit dem Direktor relativ locker verlief, haben wir gleich die Gelegenheit genutzt um nach einem Praktikumsplatz zu fragen. Allerdings stehen die Chancen fuer ein Praktikum nicht gut, da die Plaetze bereits 2 Jahre im Voraus vergeben werden. Er raeumte uns jedoch die Moeglichkeit ein an verschieden Projekten mitzuwirken und es besteht eventuell Bedarf an Personal mit Deutschkenntnissen. Fuer diesen Fall kaeme ein Werksvertrag in Frage. Klingt jedenfalls ganz gut!

Ansonsten verlief der Tag relativ unspektakulaer. Nur die Metro war wieder extrem voll. Ich kann von Glueck reden, dass ich gegenueber Tilo einige Groessenvorteile besitze. Ich konnte wenigstens meinen Kopf frei drehen und halbwegs angenehme Luft atmen. Tilo hingegen wurde von den Philipinos eingequetscht und hing mit seinem Gesicht an verschwitzten Maennerkoerpern. Und als ob das nicht ausreichte, draengelten sich immer mehr Fahrgaeste in die Metro, obwohl keiner ausstieg. Echt die Hoelle!!!

Seit ein paar Tagen versuchen wir schon ein Treffen mit unserem Studienkollegen –Andreas Koetter – in Vietnam zu arrangieren. Er absolviert dort gerade sein Praktikum und moechte seine verbleibende Zeit nutzen, um mit uns durchs Land zu reisen. Hier der Plan:


-Treffpunkt soll am 14. Juni in Saigon sein. Wir muessten also mit dem Flugzeug von Manila nach Bangkok fliegen. Dort angekommen steht uns eine 2-3 taegige Zugfahrt durch Thailand, Cambodia und Vietnam bevor. Sollte bis dahin alles gut verlaufen sein, haetten wir 10 bis 12 Tage um mit ihm durchs Land zu reisen. Geplant ist die Reise von Saigon ins Mekongdelta und nach Phnom Penh (Cambodia) und weiter nach Angkor Wat (auch Cambodia). Danach weiter nach Thailand um ihn am Flughafen zu verabschieden. Wir wollen dann weiter durch Thailand bis in den Sueden nach Malaysia und Singapore, mit Zwischenstopp in Ko Samui und Phuket und Kuala Lumpur.


























Mal sehen was uns neben wilden Affen, Raubtieren und Elfanten noch alles erwarten wird. Jetzt mussen wir uns erstmal mit den Visabestimmungen auseinander setzten, aber so wie es aussieht, koennen wir an jeder Grenze ein Visa bekommen.