Freitag, 19. Oktober 2007
Zwischenbeitrag: Explosion in Glorietta
Die Nachrichten sind leider nicht nach Deutschland gedrungen und aus diesem Grund möchte ich einen kurzen Beitrag auf meine Seite stellen. Am Freitag, 19.10.2007, gab es eine verheerende Explosion vor dem Einkaufskomplex Glorietta in Makati/Manila. Dabei sind 11 Menschen ums leben gekommen und 80 wurden zum Teil schwer verletzt. Zunächst gab es nur Spekulationen über einen Anschlag oder einen Unfall. Die zuständigen Ermittlungsbehörden hatten ebenfalls das FBI eingeschaltet um den Sachverhalt schnellstmöglich aufzuklären. Ob die Abu Sayyaf hinter dem Anschlag steckte oder es doch ein tragischer Unfall war konnte zum derzeitigen Zeitpunkt nicht geklärt werden. Wir hielten uns zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise in Palawan auf. Ein mulmiges Gefühl bekamen wir allemal, denn unser alltäglicher Weg zur Arbeit in Manila führte uns immer an dieser Stelle vorbei. Selbst jetzt nach dem ein paar Wochen vergangen sind ist das Einkaufsparadies wie ausgestorben und die meisten Läden geschlossen.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Chinesischer Friedhof, letzte Vorlesung und letzter Arbeitstag, Reise nach Plawan
Unterschiedlicher Umgang mit dem Tod!
In Manila haben wir ja schon einige verrückte Sachen erlebt bzw. gesehen, aber das ein Friedhof mit zu den Hauptattraktionen gehört war uns bisher fremd. Die Rede ist vom chinesischen Friedhof. Es ist kaum zu glauben und klingt vielleicht auch etwas makaber, aber das Gelände schaut eher wie Beverly Hills und nicht wie eine Ruhestätte aus. Der Grund hierfür sind die vielen reichen Chinesen die hier bestattet wurden. Natürlich ist es eine Tradition, dass den Toten die letzte Ehre erwiesen wird, indem sie ein schönes Grab usw. bekommen. Nur die Chinesen übertreiben es etwas. Sie lassen richtige Häuser errichten, meist auf zwei Etagen, die zudem noch voll eingerichtet sind. (Dusche, WC, Bar, Videokeanlage) Hinzu kommt die edle Innenausstattung aus Marmor und zahlreichen Verziehrungen. Die Häuser kosten zwischen 1 Mio Peso und 2,8 Mio Peso plus die zusätzliche Pachtgebühr, ausgelegt auf mindestens 25 Jahre. Die Familien kommen meist jeden Sonntag zum Picknick in die Häuser und setzen sich dabei um das Grab des Verstorbenen. Zu Allerheiligen muss es auf dem Friedhof die reinste Volksfeststimmung geben. Für mich ist der jedenfalls ziemlich geschmacklos, zumal man vom Friedhof aus auf die Blechhütten von Philippinos schauen kann, die weder über eine Dusche, WC oder ähnliches verfügen.
Letzte Vorlesung an der UP
Am Donnerstag hatten wir unsere letzte Vorlesung an der UP, was eigentlich richtig schade ist. Die Vorlesungsstunden hatten sehr viel Spass gemacht besonders durch die zahlreichen Aktivitäten und dem großen Engagement unserer Professorin Chei. Als kleiner Abschied gab es in der letzten Stunde eine angesetzte Kursparty. Jeder brachte verschiedene Speisen und Getränke mit. Natürlich gab es auch allerlei traditionelle philippinische Kost und deshalb mussten wir auch etwas typisch Deutsches anbieten. Als kleines Schmankerl brachten wir deshalb Babyofenkartoffeln mit, die wir bei unserem lieblings Vegiman Sherwan bestellt hatten. Serviert wurden sie mit vielen italienischen Kräutern und einer leckeren Knoblauchcreme. Jedenfalls war das der absolute Renner, was man sich bei drei täglichen Reisportionen auch denken kann. (P.S. Mama, wenn ich wieder zu Hause bin werde ich doch noch Kartoffeln schätzen lernen und vor allem auch aufessenJ) Nach der leckeren Mahlzeit war eine Fotosession mit unserem Kurs angesagt. Zuerst das obligatorische Kursfoto und danach waren wir an der Reihe. Besser gesagt, wir mussten herhalten, denn nun kamen die Kursmädels an und wollten einzeln ein Foto mit uns schießen. Na ja das war noch nicht ganz der letzte Abschied vom Kurs, denn sie wollen uns noch zu einer Party nach ihren Prüfungen einladen, aber ein wenig traurig ist man schon, wenn man weiß, dass auch der Kurs uns ins Herz geschlossen hat.(auch unsere Professorin war etwas traurig)
Letzer Arbeitstag bei Globalink bzw. Gulliver Integrated Outsourcing Inc.
Für mich war am letzten Freitag auch noch der letzte Arbeitstag bei meinem Praktikum in Makati. Arbeitstechnisch lief für mich nicht mehr all zu viel, außer ein paar letzte eMails zu deutschen Firmen schicken und neue Anbieter anschreiben. Unsere Firma war auch fast die einzige Firma im Enterprice Center die an diesem Tag auf hatte, denn es war ein philippinischer Feiertag der uns aber nichts nützt, da wir unter japanischen Recht arbeiten. Auch am letzten Arbeitstag wurde ich noch mal mit Kaffee und Gebäck von den Mitarbeitern verwöhnt, also fast wie in den deutschen Ämtern! Tilos letzter Arbeitstag ist am 31.10. und dann wollen Sie uns noch zum Abendessen einladen. Ich tippe mal einen Japaner…liegt ja nahe. Ankündigung unserer Reise nach Palawan: Tilo und ich werden in den nächsten zehn Tagen nicht bzw. kaum erreichbar sein, da wir Montag nach Palawan fliegen werden. Palawan ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Inseln auf den Philippinen. Neben den wahrscheinlich schönsten Stränden und dem einzigartigen Underground-River herrscht dort allerdings auch ein großes Malaria Risiko und eine Reiseuntersagung in den Süden, da dort 2002 zuletzt Touristen von der Abu Sayyaf entführt wurden. Gegen Malaria haben wir uns noch Tabletten verschreiben lassen und in den Süden werden wir natürlich nicht reisen. Das Schöne an der Insel ist die Unberührtheit, da sie noch nicht wirklich vom Tourismus entdeckt wurde. Wir melden uns sobald wir wieder festen Boden unter den Füssen haben.
In Manila haben wir ja schon einige verrückte Sachen erlebt bzw. gesehen, aber das ein Friedhof mit zu den Hauptattraktionen gehört war uns bisher fremd. Die Rede ist vom chinesischen Friedhof. Es ist kaum zu glauben und klingt vielleicht auch etwas makaber, aber das Gelände schaut eher wie Beverly Hills und nicht wie eine Ruhestätte aus. Der Grund hierfür sind die vielen reichen Chinesen die hier bestattet wurden. Natürlich ist es eine Tradition, dass den Toten die letzte Ehre erwiesen wird, indem sie ein schönes Grab usw. bekommen. Nur die Chinesen übertreiben es etwas. Sie lassen richtige Häuser errichten, meist auf zwei Etagen, die zudem noch voll eingerichtet sind. (Dusche, WC, Bar, Videokeanlage) Hinzu kommt die edle Innenausstattung aus Marmor und zahlreichen Verziehrungen. Die Häuser kosten zwischen 1 Mio Peso und 2,8 Mio Peso plus die zusätzliche Pachtgebühr, ausgelegt auf mindestens 25 Jahre. Die Familien kommen meist jeden Sonntag zum Picknick in die Häuser und setzen sich dabei um das Grab des Verstorbenen. Zu Allerheiligen muss es auf dem Friedhof die reinste Volksfeststimmung geben. Für mich ist der jedenfalls ziemlich geschmacklos, zumal man vom Friedhof aus auf die Blechhütten von Philippinos schauen kann, die weder über eine Dusche, WC oder ähnliches verfügen.
Letzte Vorlesung an der UP
Am Donnerstag hatten wir unsere letzte Vorlesung an der UP, was eigentlich richtig schade ist. Die Vorlesungsstunden hatten sehr viel Spass gemacht besonders durch die zahlreichen Aktivitäten und dem großen Engagement unserer Professorin Chei. Als kleiner Abschied gab es in der letzten Stunde eine angesetzte Kursparty. Jeder brachte verschiedene Speisen und Getränke mit. Natürlich gab es auch allerlei traditionelle philippinische Kost und deshalb mussten wir auch etwas typisch Deutsches anbieten. Als kleines Schmankerl brachten wir deshalb Babyofenkartoffeln mit, die wir bei unserem lieblings Vegiman Sherwan bestellt hatten. Serviert wurden sie mit vielen italienischen Kräutern und einer leckeren Knoblauchcreme. Jedenfalls war das der absolute Renner, was man sich bei drei täglichen Reisportionen auch denken kann. (P.S. Mama, wenn ich wieder zu Hause bin werde ich doch noch Kartoffeln schätzen lernen und vor allem auch aufessenJ) Nach der leckeren Mahlzeit war eine Fotosession mit unserem Kurs angesagt. Zuerst das obligatorische Kursfoto und danach waren wir an der Reihe. Besser gesagt, wir mussten herhalten, denn nun kamen die Kursmädels an und wollten einzeln ein Foto mit uns schießen. Na ja das war noch nicht ganz der letzte Abschied vom Kurs, denn sie wollen uns noch zu einer Party nach ihren Prüfungen einladen, aber ein wenig traurig ist man schon, wenn man weiß, dass auch der Kurs uns ins Herz geschlossen hat.(auch unsere Professorin war etwas traurig)
Letzer Arbeitstag bei Globalink bzw. Gulliver Integrated Outsourcing Inc.
Für mich war am letzten Freitag auch noch der letzte Arbeitstag bei meinem Praktikum in Makati. Arbeitstechnisch lief für mich nicht mehr all zu viel, außer ein paar letzte eMails zu deutschen Firmen schicken und neue Anbieter anschreiben. Unsere Firma war auch fast die einzige Firma im Enterprice Center die an diesem Tag auf hatte, denn es war ein philippinischer Feiertag der uns aber nichts nützt, da wir unter japanischen Recht arbeiten. Auch am letzten Arbeitstag wurde ich noch mal mit Kaffee und Gebäck von den Mitarbeitern verwöhnt, also fast wie in den deutschen Ämtern! Tilos letzter Arbeitstag ist am 31.10. und dann wollen Sie uns noch zum Abendessen einladen. Ich tippe mal einen Japaner…liegt ja nahe. Ankündigung unserer Reise nach Palawan: Tilo und ich werden in den nächsten zehn Tagen nicht bzw. kaum erreichbar sein, da wir Montag nach Palawan fliegen werden. Palawan ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Inseln auf den Philippinen. Neben den wahrscheinlich schönsten Stränden und dem einzigartigen Underground-River herrscht dort allerdings auch ein großes Malaria Risiko und eine Reiseuntersagung in den Süden, da dort 2002 zuletzt Touristen von der Abu Sayyaf entführt wurden. Gegen Malaria haben wir uns noch Tabletten verschreiben lassen und in den Süden werden wir natürlich nicht reisen. Das Schöne an der Insel ist die Unberührtheit, da sie noch nicht wirklich vom Tourismus entdeckt wurde. Wir melden uns sobald wir wieder festen Boden unter den Füssen haben.
Freitag, 5. Oktober 2007
Macau - Chinesische Selbstverwaltungsregion
Als weiteres Ausflugsziel lag Macao auf der Tagesordnung. Am Besten zu erreichen ist Macao mit dem Tragflügelschnellboot vom Kowloon Pier. Die Fahrt dauerte eine Stunde, ist aber nichts für schwache Mägen, denn das Boot fährt Highspeed und gleicht einer Achterbahnfahrt. Macao ist eine Selbstverwaltungsregion gehört aber mit zur Volksrepublik China. Das bedeutet, dass man in Hong Kong mit dem Reisepass ausreisen muss und sich in Macao einstempeln lassen muss. Macao ist reich an Sehenswürdigkeiten noch aus Kolonialzeit, da es früher eine portugiesische Kolonie war. Neben den schönen alten Gassen und der portugiesischen Bauweise der Häuser ist Macao noch als Glücksspiel-Metropole des Ostens,oder besser gesagt als das Monte Carlo des Ostens bekannt. Besonders sehenswert ist das Casino Lisboa. Schon die Fassade schaut sehr viel versprechend aus, denn alles ist vergoldet und sehr nobel gehalten. Beim Betreten kommt man als "NichtCasinoGänger" schon ganz schön ins Stauen. Überall wird Glückspiel betrieben und das auf mehreren Etagen. Hinzu kommt noch die edle Ausstattung. Selbst auf den Toiletten fühlt man sich wie ein König. Alles ist vergoldet und über den Waschbecken hing ein riesiger Kristallkronleuchter. Da macht der Toilettengang auf alle Fälle spaß. Ansonsten war die Fassadenruine der Pauluskirche ebenfalls sehr sehenswert. Von der Spitze der Ruine kann man sogar bis nach China schauen. Der Tag war echt herrlich wurde allerdings etwas durch den Regen getrübt. Ein blödes Erlebnis gab es für mich noch am Flughafen, denn bei Ticketkontrolle wollten Sie mich nicht ausreisen lassen. Grund für diese Situation ist mein Visum für die Philippinen, wobei mit dem Visum alles i.O. ist. Allerdings sollte ich dem Zoll mein Rückflugticket nach Deutschland zeigen, damit Sie sich sicher sein können, dass ich das Land wieder verlasse. Trotz langer Diskussionen und der Gewissheit, dass ich ein Ticket für den Rückflug habe, gab es nur eine Möglichkeit für mich. Ich musste mir vor Ort ein viel zu überteuertes Ticket von Manila nach Hong Kong kaufen, damit ich auch ja das Land wieder verlasse. Sie versicherten mir jedoch, dass ich das Geld in Manila von Cebu Pacific wieder bekomme. Da war ich auch gleich am nächsten Tag und das Geld bekomme ich auch wieder, abzüglich 25 € Strafgebühr. Die Sache hat nur einen Haken: Es kann bis zu 3 Monate dauern bis ich das Geld wieder bekomme (150 €). Ansonsten war Hong Kong echt eine Reise wert und mehr als 4 Tage lohnen sich ebenfalls. Es gibt noch viele schöne Dinge außerhalb Hong Kongs zu sehen, die ich mir wohl leider für meinen nächsten Trip nach Hong Kong aufheben muss.
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Hong Kong
Für vier Tage hieß es wieder raus aus Manila und ab in die nächste Megacity. Zusammen mit Korbi und Felix war es echt ein unvergessliches Erlebnis. Die beiden Jungs sind schon einen Tag vor mir geflogen, so dass ich mich am Freitag alleine auf den Weg machen musste. Mein Flug nach Hong Kong mit Cebu Pacific dauerte lediglich 2 Stunden und wie immer hieß das Motto „FunFlight with Cebu Pacific“, denn es wurden wieder Spiele im Flugzeug gespielt und diesmal auch gesungen. Zunächst sollten die Stewardessen singen und die Passagiere die Lieder erraten, aber dann gab es so viele Freiwillige Philippinos die unbedingt singen wollten, so dass der Spieß einfach umgedreht wurde. Die Ankunft am Flughafen war ziemlich spannend für mich , denn die Größe des Flughafens ist einfach der Wahnsinn. Nach dem ich mein Gepäck erhalten hatte zog ich einen kleinen Zettel aus der Hose, auf dem stand: Bus A21 und Station 13… Mehr Infos hatte ich von Korbi nicht erhalten und so begab ich mich auf den Weg ohne dabei den Namen des Hotels und der Straße zu wissen. Wie es so kommen musste hatte ich mich bei der Fahrt verzählt, weil ich erstens von der Stadt so abgelenkt war und zweitens manchmal dachte das wäre eine Busstation, was aber letztendlich keine war. Also konnte ich nur noch meine Augen offen halten und nach den Jungs Ausschau halten. Korbi hatte ich dann zum Glück auch entdeckt, aber selbst er stand an der falschen Station. Unser Hostel lag auf der Kowloon Seite direkt an der Nathan Street und nur 5 Minuten vom Pier entfernt. Schon nach den ersten Minuten in der Stadt fiel sofort der krasse Gegensatz zu Manila ins Auge, denn die Stadt ist viel besser organisiert, strukturiert und zudem noch sehr sauber ohne jeglichen Gestank.
Die beste Möglichkeit um auf die Hong Kong Seite zu gelangen ist per Metro oder Ferry. Als erstes Highlight stand „The Peak“ auf unserem Programmzettel. „The Peak“ ist eine Ausichtssichtsplattform und zugleich Mall. Dort hat man einen fantastischen 360 Grad Rundumblick über Hong Kong. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann weiter zur Stadtbesichtigung zuerst auf Hong Kong Seite und dann auf Kowloon Seite. Als Highlights sind hier zu nennen: Hollywood Road, Western Market, Lan Kwai Fong, Bird Garden, Flower Market, Goldfish Market, Temple Street, Nathan Road und die Avenue of Stars. Sorry, dass ich keine näheren Ausführungen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten mache, aber vielleicht helfen ja die Bilder um sich einen Eindruck über die Vielfältigkeit von Honk Kong und Kowloon zu verschaffen. Besonders beeindruckend fand ich die beleuchtete Skyline am Abend und die vorgeführte Lasershow. Punkt 20.00 Uhr ging das Spektakel los und die Laser tanzten förmlich zur Musik auf den Dächern der Wolkenkratzer. Danach liefen wir die Nathan Road ab und staunten über die vielen bunt-beleuchteten Schilder. Mit Korbi ging es anschließend zum Lan Kawi Fong, der Partymeile auf Hong Kong Seite. Eine Bar liegt an der Nächsten und auch auf der Staße tummeln sich massenhaft Leute. Vor allem Engländer und Amerikaner die durch übermäßigen Alkoholkonsum wieder Ihre nackten Oberkörper zur Schau stellen mussten.
Die beste Möglichkeit um auf die Hong Kong Seite zu gelangen ist per Metro oder Ferry. Als erstes Highlight stand „The Peak“ auf unserem Programmzettel. „The Peak“ ist eine Ausichtssichtsplattform und zugleich Mall. Dort hat man einen fantastischen 360 Grad Rundumblick über Hong Kong. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann weiter zur Stadtbesichtigung zuerst auf Hong Kong Seite und dann auf Kowloon Seite. Als Highlights sind hier zu nennen: Hollywood Road, Western Market, Lan Kwai Fong, Bird Garden, Flower Market, Goldfish Market, Temple Street, Nathan Road und die Avenue of Stars. Sorry, dass ich keine näheren Ausführungen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten mache, aber vielleicht helfen ja die Bilder um sich einen Eindruck über die Vielfältigkeit von Honk Kong und Kowloon zu verschaffen. Besonders beeindruckend fand ich die beleuchtete Skyline am Abend und die vorgeführte Lasershow. Punkt 20.00 Uhr ging das Spektakel los und die Laser tanzten förmlich zur Musik auf den Dächern der Wolkenkratzer. Danach liefen wir die Nathan Road ab und staunten über die vielen bunt-beleuchteten Schilder. Mit Korbi ging es anschließend zum Lan Kawi Fong, der Partymeile auf Hong Kong Seite. Eine Bar liegt an der Nächsten und auch auf der Staße tummeln sich massenhaft Leute. Vor allem Engländer und Amerikaner die durch übermäßigen Alkoholkonsum wieder Ihre nackten Oberkörper zur Schau stellen mussten.
Werbespot für Smart Telecom…
Nach dem letzten Werbespot für Nestle Icetea, bei dem ich schon im philippinischen Fernsehen zu sehen bin, hatte ich jetzt das Glück, dass mir eine weitere Rolle angeboten wurde. Dieses Mal bin ich jedoch nicht nur im Background zu sehen, sondern besetzte eine der Hauptrollen für diesen Spot. Nach einem absolviertem Workshop und der Kleideranprobe sollte es eigentlich gestern losgehen, aber das schlechte Wetter in Manila hatte den Dreharbeiten einen Strich durch die Rechung gezogen. Gedreht werden soll in Intramouros dem bekannten spanischen Stadtkern in Manila und ich soll dabei einen Backpacker im Jeepney spielen. Eigentlich genau mein Ding, nur das die Klamotten scheiße aussehen. Aber vielleicht sieht man ja nicht alles im philippinischen Fernsehen. Zumindest soll laut Vertrag der Werbespot für 6 Monate im philippinischen Fernsehen zu sehen sein und das Geld stimmt auch. Weitere Ausführungen werden nach dem Dreh auf meiner Seite veröffentlicht…
Montag, 10. September 2007
Deutsche Invasion auf Cabalete Island
Wie schon vor 2 Wochen konnten wir wieder mit der ganzen Familie auf die Insel fahren. Begleitet wurden wir dieses Mal von unseren drei Freunden aus Kassel (Korbi, Felix und Maria). Die Erlebnisse waren wieder fast die Gleichen, aber dennoch genau so wunderschön. Hier ein paar Eindrücke von der zweiten Inselerkundung:
Sonntag, 26. August 2007
Deutsche Invasion auf Cabalete Island…
Vor Kurzem hatte ich bereits darueber berichtet, dass wir auf der Insel Cabalete eingeladen waren. Die meisten Leute werden sich jetzt sicherlich fragen, wie man ueberhaupt zu so einer Einladung kommt. Na ja vor ein paar Wochen hatten wir durch unseren Freund Earl (Mitarbeieter bei Alliance Francais Manila) Matt (Matthias) kennengelernt. Matt ist gebuerdiger Deutscher (28J), lebt und arbeitet schon seit ueber 5 Jahren in Manila. Wie viele Deutsche ist auch er Fussballverrueckt und verfolgt die meisten Spiele. Bei der letzten WM 2002 lernte er auch so seine derzeitige Freundin Chinkee Clemente kennen. Chinkees Eltern (Tito Benny und Tita Ophi)besitzen Land auf der kleinen Insel und fahren fast jedes Wochenende dorthin. Nach dem uns Matt besser kannte hatte er die Familie gefragt, ob wir ebenfalls einmal in den Genuss der Insel kommen könnten. Für Tito Benny war es kein Problem und so konnten wir 3 wunderschöne Tage auf der Insel verbringen. (Vielen Dank!!!)
Samstag in den frühen Morgenstunden (3 Uhr) ging es los in Richtung Süden. Dabei waren Tilo, Matt, Chinkee sowie Ihre Eltern, April (Freundin von Chinkee) und ich. Gegen 7 Uhr sind wir in der kleinen Stadt Mauban angekommen und lernten die Schwester von Chinkees Vater kennen. In dieser Zeit wurde bereits unser Boot beladen und wir deckten uns noch etwas mit Proviant ein. Die Überfahrt auf die Insel dauterte eine knappe Stunde. Es war einfach herrlich wieder mit einem Boot über türkisfarbenes klares Wasser zu fahren. Vom Boot aus konnten wir bereits Korallen und viele Seesterne sehen. Da morgens bei der Insel immer Ebbe ist, musste unser Boot ca. 100 Meter vor der Insel halten und wir mussten die restlichen Meter zu Fuss durch seichte Wasser zurücklegen. Schon zu diesem Zeitpunkt waren wir ziemlich erstaunt, denn wir wussten, dass wir die einzigen Leute am Strand sein werden. Die Begeisterung stieg noch weiter an, als wir die Insel betraten. Feiner weisser Sandstrand, Hängematten zwischen den Bäumen, ein Beachvolleyballfeld und natürlich das wunderschöne Strandhaus waren nur ein paar Gründe dafür.
Das ganze Wochenende wurden wir von der Familie verwöhnt. Es gab immer super leckeres Essen mit fangfrischen Fisch und weiteren einheimischen Spezialitäten. Vielleicht kann man die Nachwirkungen auch auf einigen Fotos sehen, aber es war eben wirklich sehr lecker. Neben dem Essen gab es natürlich auch sportliche Ertüchtigungen. Germany vs. Philippines hieß unser Motto und deshalb wurden mehrere Volleyball-Spiele gegen die Angestellten ausgetragen. Mit Matt und unserem Bootsmann hatte ich auch die Möglichkeit einige Schnorchelgebiete zu erkunden. (Tilo wollte lieber joggen gehen) Unser Bootsmann zeigte uns dabei die tollsten Dinge unter Wasser und ein paar Kostproben gab es auch vor Ort. Matt und ich hatten aber auf Grund von unappetitlichem Aussehen dankend abgelehnt. Besonders schön war das Lagerfeuer am Strand mit Musik und dem einheimischen Lambanog (Kokosnussschnaps). Mit tito Benny hatten wir auch noch die Möglichkeit das Fischerdorf der Insel anzuschauen. Die Menschen dort waren sehr freundlich und besonders die Kinder hatten die reinste Freude uns weiße zu sehen. Sie folgten uns auf Schritt und Tritt und immer mehr Kinder kamen dazu, so dass es am Ende an die 30 Kinder waren. Besonders beeindruckend fanden sie meine Größe. So versuchten sie ständig an mir hoch zu springen, sie stellten ihre kleinen Füße neben meine Füße (aus ihren Augen wahrscheinlich Flossen) und sie wollten immer wieder meine Hände berühren. Ein echt schönes Erlebnis! Das ganze WE war echt super und wir wurden von der ganzen Familie verwöhnt. Selbst auf der Heimfahrt hatten Sie uns noch in ein berühmtes Restaurant auf ein paar einheimischen Spezialitäten eingeladen. Berühmt ist das Restaurant, weil die Präsidentin Gloria dort ab und speist und man auf schwimmenden Bambusflößen essen kann.
Samstag in den frühen Morgenstunden (3 Uhr) ging es los in Richtung Süden. Dabei waren Tilo, Matt, Chinkee sowie Ihre Eltern, April (Freundin von Chinkee) und ich. Gegen 7 Uhr sind wir in der kleinen Stadt Mauban angekommen und lernten die Schwester von Chinkees Vater kennen. In dieser Zeit wurde bereits unser Boot beladen und wir deckten uns noch etwas mit Proviant ein. Die Überfahrt auf die Insel dauterte eine knappe Stunde. Es war einfach herrlich wieder mit einem Boot über türkisfarbenes klares Wasser zu fahren. Vom Boot aus konnten wir bereits Korallen und viele Seesterne sehen. Da morgens bei der Insel immer Ebbe ist, musste unser Boot ca. 100 Meter vor der Insel halten und wir mussten die restlichen Meter zu Fuss durch seichte Wasser zurücklegen. Schon zu diesem Zeitpunkt waren wir ziemlich erstaunt, denn wir wussten, dass wir die einzigen Leute am Strand sein werden. Die Begeisterung stieg noch weiter an, als wir die Insel betraten. Feiner weisser Sandstrand, Hängematten zwischen den Bäumen, ein Beachvolleyballfeld und natürlich das wunderschöne Strandhaus waren nur ein paar Gründe dafür.
Das ganze Wochenende wurden wir von der Familie verwöhnt. Es gab immer super leckeres Essen mit fangfrischen Fisch und weiteren einheimischen Spezialitäten. Vielleicht kann man die Nachwirkungen auch auf einigen Fotos sehen, aber es war eben wirklich sehr lecker. Neben dem Essen gab es natürlich auch sportliche Ertüchtigungen. Germany vs. Philippines hieß unser Motto und deshalb wurden mehrere Volleyball-Spiele gegen die Angestellten ausgetragen. Mit Matt und unserem Bootsmann hatte ich auch die Möglichkeit einige Schnorchelgebiete zu erkunden. (Tilo wollte lieber joggen gehen) Unser Bootsmann zeigte uns dabei die tollsten Dinge unter Wasser und ein paar Kostproben gab es auch vor Ort. Matt und ich hatten aber auf Grund von unappetitlichem Aussehen dankend abgelehnt. Besonders schön war das Lagerfeuer am Strand mit Musik und dem einheimischen Lambanog (Kokosnussschnaps). Mit tito Benny hatten wir auch noch die Möglichkeit das Fischerdorf der Insel anzuschauen. Die Menschen dort waren sehr freundlich und besonders die Kinder hatten die reinste Freude uns weiße zu sehen. Sie folgten uns auf Schritt und Tritt und immer mehr Kinder kamen dazu, so dass es am Ende an die 30 Kinder waren. Besonders beeindruckend fanden sie meine Größe. So versuchten sie ständig an mir hoch zu springen, sie stellten ihre kleinen Füße neben meine Füße (aus ihren Augen wahrscheinlich Flossen) und sie wollten immer wieder meine Hände berühren. Ein echt schönes Erlebnis! Das ganze WE war echt super und wir wurden von der ganzen Familie verwöhnt. Selbst auf der Heimfahrt hatten Sie uns noch in ein berühmtes Restaurant auf ein paar einheimischen Spezialitäten eingeladen. Berühmt ist das Restaurant, weil die Präsidentin Gloria dort ab und speist und man auf schwimmenden Bambusflößen essen kann.
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